Immer im Frühling und niemals doof: Max Goldt kommt und liest im Rabenhof

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 14/12 vom 04.04.2012

Der Mann ist ein Gewohnheitsmensch. Er schreibt aus Gewohnheit glänzende Texte, die noch um ein Eitzerl besser werden, wenn er sie vor Publikum liest. Er hat seit vielen Jahren die besten Buch- und Hörbuchtitel im deutschen Sprachraum ("Okay Mutter, ich nehme die Mittagsmaschine“, "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens“ oder "Zweisprachig erzogene Bisexuelle mit Fahrrädern auf dem Autodach“). Und er kommt im Frühjahr immer wieder gern nach Wien.

Die Rede ist von Max Goldt, dem deutschen Schriftsteller, Musiker und Vortragskünstler, der diese Woche an zwei aufeinanderfolgenden Abenden im Rabenhof eine großzügig bemessene Auswahl aus seinen Texten vorlesen wird. Es ist schon das vierte Mal in Folge, dass er im Lenz in Wien nach dem Rechten sieht. Im Frühling lasse es sich hier entschieden besser aushalten als im Hochsommer, meinte er im Vorjahr im Falter-Interview. "Da verwandelt man sich ja in eine triefende Gallertmasse wegen der Wiener Schwüle und der, Windstille wie


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