Vor 20 Jahren im Falter  

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 14/12 vom 04.04.2012

Haider mal 2

Ja, da in dieser Ausgabe hatten wir allerhand zu bieten. Die sogenannten Haider-Jäger sagten, was Sache ist (ein Rundruf als Reaktion auf den Appell des Falter-Chefredakteurs, Haider mit Bilderverbot zu belegen). Hans Rauscher, Peter M. Lingens, Alfred Worm, Hubertus Czernin, Gerfried Sperl, Peter Pelinka und Lutz Holzinger hielten nicht viel davon. Max Goldt wäre wahrscheinlich dafür gewesen, aber Klaus Nüchtern zog es vor, in seinem Goldt-Porträt eher von Sackkratzen, Schmierseife und Wahrheitssuche zu reden. Damit brachte man es seinerzeit bis aufs Cover.

Jan Tabor publizierte eine Polemik gegen Presse-Kritiker Hans Haider, der allerhand an der damals orangen Kunsthallenkiste auf dem Karlsplatz auszusetzen hatte. "Halbblind und halbgebildet“ nannte Tabor seinen Widersacher gleich im Titel der Geschichte; das konnte der nicht überlesen und klagte. Fast hätte er gewonnen, ehe der Falter-Anwalt dem Gericht einige Kostproben Haider’scher Prosa vorlegte. Die waren so

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