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Politik | aus FALTER 14/12 vom 04.04.2012

Das Spiel geht weiter Die niederösterreichische Glücksspielfirma Novomatic kann aufatmen. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat dutzende Strafanzeigen gegen den Konzern wegen verbotenen Glücksspiels zurückgelegt und das Strafverfahren gegen Manager des Konzerns eingestellt. Wie der Falter ausführlich berichtete, hatten Kriminalbeamte und Mitarbeiter des Finanzministeriums der Novomatic verbotenes Glücksspiel vorgeworfen. Auch mehrere Gutachter sprachen von verbotenem Glücksspiel. Die Justiz sieht es offenbar anders und stellte das Verfahren ein. Nun bildet sich eine politische Front. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter will ein bundesweites Verbot des kleinen Glücksspiels durchsetzen. In Wien ist dies auf Druck der Basis bereits Parteilinie. Auch der U-Ausschuss wird sich in Bälde den Methoden der Glücksspielindustrie widmen.

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Jahre leitete Christian Konrad als Generalanwalt den Raiffeisen-Konzern. Nun will er sich, wie das Wirtschaftsblatt berichtet, zurückziehen.

Sklave und Herr Ein Tellerwäscher bekam von einem Gericht eine Entschädigung nach dem Gleichbehandlungsgesetz zugesprochen, weil ihn sein (privater) Arbeitgeber nicht vor Diskriminierung schützte. Der Küchenchef eines Lokals nannte den Afrikaner "Sklaven“ und sich einen "Herren“. Als sich der Mann beklagte, wurde er gefeuert. Nun reichte er Klage ein und bekam 1500 Euro zugesprochen. Die musste der Diskriminierte allerdings mittels Exekution eintreiben.


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