Guten Mutsch!

Stadtleben | Porträt: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 14/12 vom 04.04.2012

Wie der junge Wiener Designer Rainer Mutsch die Welt da draußen (und ein bisschen auch drinnen) bespielt

So muss man sich das vorstellen: ein Haus irgendwo im Burgenland. Davor ein junger Designer, der unter Zuhilfenahme des eigenen Vaters und allerhand Werkzeug tagelang an Styroporblöcken herumsäbelt und -schleift, dass die weißen Flocken nur so wie Schnee umherwirbeln. So fängt Design an; mit der Form.

Schließlich bringt Rainer Mutsch, so der Name des jungen Mannes, die seltsame Skulptur ins Schweizer Werk der Firma Eternit; so geht Design weiter. "Vergiss es“, sagen die Arbeiter dort, holen trotzdem eine feuchte Platte Faserzement und drapieren sie über das Styropording. Wie Pizzateig legt sich die Platte über die Form, schmiegt sich perfekt in Mulden. Nach dem Trocknen überlebt das Sitzmöbel auch noch den Härtetest und ist unkaputtbar. Das, sagt Mutsch, sei "einer der schönsten Momente im Prozessablauf“ gewesen.

Im ersten Moment könnte man glauben, Rainer Mutsch sei einer,


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