Mehr davon: Essen & Programm

Stadtleben | aus FALTER 14/12 vom 04.04.2012

Dass es in Wien hart ist, Lokale mit Livemusik zu betreiben, darf in der Kategorie Binsenweisheit abgelegt werden. Dass es freilich so hart ist, war auch nicht abzusehen: Seit einigen Jahren ist sogar der Rote Engel - einst unkomplizierter Garant für Elektrolärm - "Party-Location“ mit indifferenter DJ-Behintergrundung, und der Hoffnungsträger Capa Tosta gab auch auf (wechselte den Namen, den Pizzakoch, keine Steaks mehr, keine Livemusik). Viel bleibt da wirklich nicht über für die, die aus unerfindlichen Gründen gerne ein bisschen live erzeugte Musik haben und dazu etwas mehr/Besseres als Bier aus Plastikbechern und Chips aus dem Sackerl schätzen.

Albertinapassage Hat jetzt etwa vier Monate offen, die Portionen wurden mittlerweile größer, die Preise etwas kleiner. Die Lage neben der Staatsoper ist grandios, die Location spektakulär. Dass die Albertinapassage vielleicht ein bisschen zu groß für Wien ist und dem hiesigen Abendverhalten auch so kaum entspricht, steht halt dennoch


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige