Der Reigen der Lämmer

Stadtleben | Gerichte, Bericht & Fotos: Irena Rosc | aus FALTER 14/12 vom 04.04.2012

Nicht nur zu Ostern: Lammfleisch und Schafmilchprodukte aus dem Burgenland

Die Sonne scheint, die ersten Sträucher blühen, Hasen hoppeln entlang der Straßen ins burgenländische Seewinkelgebiet. Auf der Suche nach glücklichen Lämmern geht es bis an die ungarische Grenze, zu den Hautzingers, nach Tadten. Ein Fernsehteam ist auch schon da - Osterzeit! - und filmt die possierlichen Lämmer.

Die sehen genauso aus, wie wir sie sehen möchten, bevor sie als Braten auf dem Ostertisch landen: fröhlich hopsend, mit weichem Fell und rosa Ohren.

Im offenen Freilaufstall mit 200 Muttertieren herrscht alles übertönendes Gemecker. Wenn ein Lamm schreit, das von seiner Mutter getrennt wurde, schreien 50 andere mit. Bei über 300 Lämmern wird das laut. Als ihre beiden Söhne klein waren, erzählt Christa Hautzinger, sei sie durch das Babyfon des Öfteren getäuscht worden. Es waren nicht die Kinder, die schrien, es war das Jammern der Lämmer.

Für solch zarte Milchlämmer und ihr Fleisch braucht


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