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Der erste Kluck als Gastspiel aus Berlin

Lexikon | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Der 32-jährige Berliner Oliver Kluck gehört zu den derzeit begehrtesten jungen Dramatikern Deutschlands: Mit dem distanzierten Blick und dem galligen Humor des gerade noch in der DDR sozialisierten Autors begibt er sich ins Herz der kapitalistischen Gesellschaft. Alle paar Monate wird irgendwo ein Kluck-Stück uraufgeführt, zum Beispiel diesen Freitag auf der Probebühne des Grazer Schauspielhauses ("Mein Name ist Programm“). Im Wiener Schauspielhaus wiederum ist dieses Wochenende das Maxim Gorki Theater aus Berlin mit Klucks Erstling "Das Prinzip Meese“ zu Gast. Das offen angelegte Stück handelt von der perspektivlosen Generation der Thirtysomethings; Regisseur Antú Romero Nunes, auch er ein hoch gehandeltes Talent, lässt die zwei Schauspieler seiner Uraufführungsinszenierung (2010) viel improvisieren. Wk

Schauspielhaus, Fr, Sa 20.00


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