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Letztmals: ein Paranoia-Monolog wie ein Kabarett

Lexikon | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Kabarettstar Andreas Vitásek spielt Tom aus Thomas Glavinics Roman "Lisa“. Er versteckt sich in paranoider Angst vor einer Massenmörderin, von der außer ihrer DNA keine Spuren existieren. Die Bühne, die Kleidung, der Laptop, mit dem er übers Internet zu einem unsichtbaren Publikum spricht: Alles ist weiß wie das Koks, das er jeden Abend Line für Line zieht. Dazu trinkt er Unmengen an Whisky (am ersten Schluck des Abends schätzt er "diese leichten Kontraktionen der Prostata“). Der von Thomas Gratzer inszenierte Abend ist ein unterhaltsames Wechselspiel aus Thriller, pointierten Witzen und dem Porträt eines verzweifelten Mannes, der mit Vitásek gut und richtig besetzt ist. Weil die Produktion aber nicht so gut besucht ist wie Vitáseks Kabarettabende, stehen dieses Wochenende die letzten Vorstellungen auf dem Spielplan. SS

Rabenhof, Fr, Sa 20.00


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