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Geburtstagskonzert für einen Doyen Neuer Musik

Lexikon | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Um für das Klangforum Wien im kleinen Schubertsaal Karten zu bekommen, muss man sich angesichts einer Unzahl geladener Gäste beeilen. "Für Lothar Knessl“ werden Werke einiger Komponisten gespielt, die dieser alle selber persönlich gekannt und auch gefördert hat. Roman Haubenstock-Ramatis Streichquartett zählt dazu, Georg Friedrich Haas sowieso; Morton Feldman und auch Mauricio Kagel ("Zehn Märsche um den Sieg zu verfehlen“) hat er als Wien-Modern-Kurator selber programmiert. Für unser Geburtstags-Feature stellten wir ihm die Frage, warum er selber aufgehört habe, zu komponieren. Entwaffnend seine Antwort: "Aus einer selbstkritischen Ader heraus …“ (siehe Kulturteil). Schon vor zehn Jahren sagte er: "Mediokres gibt es immer wieder.“ Das beträfe die Qualität von Werken, aber auch die von Kritik. "Das bekümmert mich.“ HR

Konzerthaus, Schubert-Saal, Fr 19.30


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