Familie forscht

Politik | Bericht: Florian Klenk | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Die Dekanin der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Wien lässt bei staatlich finanzierten Projekten die Familie mitverdienen. Sie darf das

Man möge sich eine Veröffentlichung dieser Geschichte gut überlegen, sagt Professorin Andrea Seidler am Ende eines langen Gespräches. Eine "Skandalisierung“ ihres Projekts und ihrer Familie würde wohl dazu führen, dass sie nie wieder Forschungsgelder vom Wissenschaftsfonds FWF erhalte. Und das werde auch auf die wissenschaftlichen Mitarbeiter an ihrem Institut für Finno-Ugristik Auswirkungen haben. Es sei eine heftige Intrige gegen sie im Gange. Sie habe sich völlig korrekt verhalten.

Letzteres ist aus juristischer Sicht vermutlich richtig, und doch ist diese kleine Geschichte über die Professorin Andrea Seidler von öffentlichem Interesse. Sie zeigt, dass es an der Uni endlich Anstandsregeln beim Umgang mit Fördergeldern braucht.

Seidler ist nämlich nicht irgendeine kleine Forscherin, sondern Dekanin an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen

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