Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Kurz besprochen: Ein großartiges Rockdebüt und zwei Einladungen zur Worldpop-Party

Pop 

Alabama Shakes: Boys & Girls Die Universitätsstadt Athens, Georgia, hatte R.E.M. Aber auch in Alabama gibt es ein Athens. Von dort stammt das junge Quartett Alabama Shakes, das sich in seinen Songs inbrünstig an Südstaatenrock sowie heißem, deftigem Blues, Funk und Soul abarbeitet. Sängerin Brittany Howard ist eine Naturgewalt, die alles niedersingt - ohne zu nerven. Die Musik hält gut mit, hat Kraft, Seele sowie erstaunliche Raffinessen. Auch wenn Jack White demnächst sein erstes Soloalbum veröffentlicht: 2012 werden sich viele Rockfans auf Alabama Shakes einigen können. (Rough Trade) sf

Mel: King Street Die österreichische Singer/Songwriterin Mel Mayr legt ihr zweites Album vor. Wiederum unterstützt von Seesaw-Mann Stootsie, dem Salzburger Gitarrenfetischisten, ist ihr Musik geglückt, die noch lässiger und gleichzeitig zwingender klingt als auf dem 2010er-Debüt. Die im Midtempo-Bereich


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