7 Sachen die Sie über das Steiermarkdorf eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Um welches steirische Kaff geht’s denn?

Der Clou: Es kommt nach Wien, das steirische Dorf! So wie der Prophet, der zum Berg kommt. Also bloß für vier Tage, danach werden die 70 Hüttchen zusammengepackt, und der Prophet fährt wieder nach Hause.

Und was hat es da verloren, in Wien?

Besucher, sprich Steiermarkurlauber. Das Ganze dient der Fremdenverkehrswerbung - was sonst? So wie Wien anders ist, ist die Steiermark halt "das grüne Herz Österreichs“, und um das zu verkünden, kommen einige findige Unternehmer nach Wien, stellen vorm Rathaus den Maibaum auf und packen junge Frauen in Dirndln, um sie vier Tage lang mit steirischen Äpfeln hausieren gehen zu lassen.

Warum sollte einen das interessieren?

In erster Linie wohl wegen dem Essen. Bei solchen Veranstaltungen gibt es immer ordentlich was zu kosten.

Gut. Was also kann die Fressmeile?

Das Dorf fährt mit einer großen Schauküche, einem Dorfwirtshaus, einem Biergarten, einem Weinlandgastgarten mit begehbarem Weinfass sowie einer ganzen Genussregion auf. Das steirische Gold, das Kürbiskernöl, wird hektoliterweise rinnen.

Was wird da sonst noch geboten?

Neben dem großen Fressen gibt es das klassische Kinderprogramm: eine Kletterwand, Familienkinderland und eine Naturpark-Rallye.

Das Standardprogramm?

Aber nicht doch! Natürlich wird auch noch das Volksbrauchtum gepflegt.

Das klingt eher nach einer Drohung!

Um da inbrünstig mit zu jodeln und zu schunkeln, muss man wohl echt volksmusikgeeicht und schuhplattlaffin sein. Sonst tut’s weh.


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