Was fährt denn da?  Mobilitätskolumne

Das Radhaus vom Rathaus

Stadtleben | Vorbericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Gibt es eigentlich noch das Schild neben dem einsamen Fahrradständer vorm Wiener Rathaus, auf dem der Bürgermeister "Gute Fahrt“ wünscht? Leider nein. Aber ab sofort gibt es direkt neben dem Rathaus ein Fahrradhaus. Wobei das Rad im Namen groß geschrieben wird. Wie man derzeit überhaupt in Wien das Rad groß schreibt: RAD.

Natürlich haben sie kein neues Haus gebaut; das Fahrradhaus ist im Prinzip nur eine neue Ausstellung in der Planungswerkstatt, einem Ausstellungs- und Veranstaltungsraum, den die zuständige Rathausabteilung für Stadtplanung im Sinne der Bürgerinformation bespielt. Und von dieser Woche an geht es bis Ende Oktober ums Radfahren in der Stadt. Und vor allem um die Lust daran.

So kurz vor der Eröffnung wird natürlich noch gebohrt, geschraubt und aufgebaut. Aber es ist schon gut zu erkennen, wie das Fahrradhaus-Konzept funktioniert. Alles ist sehr urban, ein bisschen stylish und hip. Aber auch sehr nützlich. Zum Beispiel weil hier besondere Stadträder - Stichwort:


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