"Erzählen ist schöner als Hinschreiben“

Steiermark | Interview: Tiz Schaffer | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Harry Rowohlt ist der bekannteste deutsche Übersetzer. Ein Gespräch über Rauchen am Klo, Alkoholabstinenz und ein Leben ohne Computer

Sein Gesicht kennen viele von der Fernsehserie "Lindenstraße“, dort spielt er einen Penner. Aber die eigentliche Begabung von Harry Rowohlt ist es, Bücher zu übersetzen. Das kann er so gut, dass er landauf und landab dafür gelobt wird. Rowohlt hat nicht nur das Gesamtwerk von Flann O’Brien übersetzt, sondern auch Bücher von Kurt Vonnegut, David Sedaris, Ian McEwan …

Aber der Hamburger ist nicht bloß für seine Übersetzungen bekannt, er hat auch schon zahlreiche Hörbücher, wie er es nennt, "vollgequatscht“ und Selbstverfasstes veröffentlicht (siehe "Zur Person“). Diese Woche wird Rowohlt im Grazer Orpheum unter Beweis stellen, dass er als ständig Lesereisender auch dieses Fach beherrscht. Dort wird er den britischen Kinderbuchautor Andi Stanton und den grotesken Kurzmonolog "Knolls Katzen“ von Jan Neumann zum Besten geben, sonst nur


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