Eine Form der Anarchie

Steiermark | Porträt: Maria Motter | aus FALTER 15/12 vom 11.04.2012

Mit 23 startete Rudi Fußi sein erstes Volksbegehren, nun fordert er: "Her mit dem Zaster“

Ruft man die Pressehotline für das "Volksbegehren Steuergerechtigkeit Jetzt!“ an, hebt "Rudi Fußi“ ab. Der 33-Jährige ist gerade dabei, seine Dachterrasse zu saugen, darüber hinaus beschäftigt ihn eine Anfrage. Ob die Mutter eines behinderten Mannes eine Unterstützungserklärung in dessen Namen abgeben könne? Bis 15. Juni müssten mindestens 8032 Personen in Gemeindeämtern unterschreiben, dann gebe es grünes Licht für das Volksbegehren über die Einführung einer Vermögenssteuer, (mit-)initiiert von Rudolf Fußi. "Mir geht es um eine grundsätzliche Steuerreform: Wenn jemand etwas arbeitet, soll er weniger Steuern zahlen. Es ist in Österreich unmöglich, allein aus unselbstständiger Arbeit reich zu werden“, sagt Fußi beim Interview in einer Druckerei in Wien. Kaum ist der selbstständige Kommunikationsberater im Februar medienwirksam aus der SPÖ ausgetreten, empört ihn das Sparpaket


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