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Berliner "Nachtschichten“ von Ivette Löcker

Lexikon | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Ein Berlinfilm. Freilich keine Sinfonie der Großstadt, sondern ein Film noir. Über der Stadt kreisen Helikopter mit Wärmebildkameras. Drunten sammeln Mitarbeiterinnen der Stadtmission frierende Obdachlose von der Straße auf. Sprayer gehen ihrer Arbeit nach. Eine japanische DJane bereitet sich auf ihren Auftritt vor. Ein junger Mann, der keinen Schlaf findet, streift im Schneetreiben allein durch die Stadt. Mitarbeiterinnen von Sozialdiensten leisten allzu alkoholisierten Nachtwandlern erste Hilfe. "Berliner Nächte“, ist Ivette Löcker, die Regisseurin von "Nachtschichten“ überzeugt, sind ganz anders sind als "Wiener Nächte“, nicht aber die Geheimnisse und Träume, die Ängste und Sehnsüchte der Menschen. MO

Ab Fr im Schikaneder (OmU)


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