Von Cowboys, Charakterköpfen und eigenwilligen Typen diese Woche in Graz

Steiermark | Vorschau: Tiz Schaffer | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Diese Woche treten Charakterköpfe und eigenwillige Kunstschaffende an, um ihr Schaffen zu präsentieren. Ein Cheforiginal ist sicher der Austrofred. Hinter dem Austrofred versteckt sich Franz Wenzl, den kennt man auch als Sänger der Rockband Kreisky. Während Kreisky sich bitterböse geben, ist Wenzl als Austrofred ein charmanter Alleinunterhalter, ein Freddie-Mercury-Impersonator. Als solcher sorgte er in der Vergangenheit für verwegenen Queen-Interpretationen, für das zehnjährige Bühnenjubiläum "Fire, Light & Austrofred“ wird die "aufwändigste Austrofred-Show aller Zeiten“ versprochen (p.p.c., Graz, Do 19.30).

Den Titel Charakterkopf hat sich der Grazer Gitarrist Armin Pokorn nicht nur durch seine auffällige Wuschelmähne, sondern auch durch sein Spiel an der Gitarre verdient. Diese Woche wird er dem Grazer Literaten Günter Eichberger für "Sprachlos und kalt“ zur Seite stehen. Den Text wird Eichberger performativ rüberbringen, Pokorn musiziert, Wilhelm Hengstler führt Regie (Postgarage, Graz, Do 20.00).

Ein Dokumentarfilm, der "Von Cowboys und Tresendamen“ handelt, den kann man am Samstag um 20.30 Uhr im Grazer Schauspielhaus auf der Ebene 3 sehen. Der Streifen rückt etwa die legendären Bardamen Rosi Mild und Beate, die Besitzerin der gleichnamigen Frühbar, ins rechte Licht.

Ziemlich eigenwillig hat auch der gebürtige Wolfsberger Dieter Sperl sein neues Werk "Von hier aus. Diary Samples“ angelegt. Es finden sich neben Tagebuchnotizen oder Traumerinnerungen auch Ansichten von Zen-Meistern oder österreichischen Fußballtrainern. Lesung am 19.4. um 20.00 im Grazer Literaturhaus.


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