"Kein Lercherlschas, mit Verlaub“

Gespräch: Florian Klenk Birgit Wittstock | Politik | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou über die Kritik des Boulevards, das Chaos in der SPÖ und "Wiens Tea Party“

Ihr Büro ist zwar nicht so groß wie das des Bürgermeisters, dafür doppelt so hell. Maria Vassilakou trug in Oppositionsjahren gerne ein T-Shirt mit der Aufschrift "Bürgermeisterin“, seit eineinhalb Jahren ist sie Verkehrsstadträtin und Michael Häupls Vize. Zwei Misstrauensanträge der Opposition stand sie durch, der Boulevard ohrfeigt sie täglich.

Falter: Frau Vizebürgermeisterin, Sie residieren in einem prächtigen Büro mit Blick auf den Rathauspark. Wie hat Sie die Perspektive der Macht verändert?

Maria Vassilakou: Meine Perspektive ist anders geworden - auf die Stadt, auf die SPÖ, ja selbst auf die Grünen.

Beginnen wir bei der Stadtverwaltung. Sie wurde von den Grünen als korrupt und veränderungsresistent gebrandmarkt. Und nun?

Vassilakou: Die Wiener Verwaltung ging aus einer großen Monarchie hervor. Ein Schuss kakanischer Tradition ist schon dabei. Unser

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