Wenn der Braten anbrennt

Feuilleton | Reportage: Matthias Dusini | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Warum das Festival sound:frame im Museum für angewandte Kunst beinahe nicht eröffnet worden wäre

Die Dichte von Parkas der Marke American Apparel war groß, als am 12. April im Museum für angewandte Kunst das Festival sound:frame eröffnet wurde. Ein für Museumsverhältnisse ungewöhnlich junges und modisch gekleidetes Publikum war erschienen, um die Licht- und Toninstallationen zu begutachten, die in den Mak-Ausstellungshallen noch bis 14. April zu erleben sind.

"Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben ein Problem mit dem Ton“, ließ Festivalleiterin Eva Fischer aufhorchen, nachdem sie einleitende Worte gesprochen und den Ausstellungstitel "Substructions“ erklärt hatte, der mit dem deutschen Wort "Unterbau“ übersetzt werden kann. Die eingeladenen Künstler würden sich "mit dem Konstrukt Ausstellung auseinandersetzen“.

Die Kuratorin stand dabei vor dem Gestänge, das die Leinwand für die Filmprojektionen trägt. Vor ihr am Boden saß in dichten Reihen das Vernissagenpublikum.


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