Es scheppert, es kracht, es ist eine Pracht!

Feuilleton | Lobgesang: Gerhard Stöger | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Als A Thousand Fuegos eint der Kärntner Musiker und Künstler Matthias Peyker Schönheit und formale Strenge

Ungewöhnlich zu sein, gehört für Popmusiker zum Job. Matthias Peyker aber ist auf ungewöhnliche Weise ungewöhnlich, wirkt der seit 2003 in Wien lebende Kärntner Musiker und Künstler doch beinahe schon wieder auffällig unauffällig. Peyker sieht unscheinbar aus, er spricht so zurückhaltend wie überlegt und wirkt auch bei Konzerten eher in sich gekehrt denn extrovertiert.

So kommt es, dass A Thousand Fuegos, wie er sich als Musiker nennt, auch nach jahrelanger Aktivität im Wiener Musikunderground und exzellenten Veröffentlichungen noch zu den großen Popgeheimnissen der Stadt zählt. Mit dem dritten Album "The Treachery of Things“ wird es höchste Zeit, dieses Geheimnis zu lüften.

A Thousand Fuegos spielt Lagerfeuermusik für das digitale Zeitalter. Seinen Weird-Folk-Liedern ist das Gefühl der Schwermut vertraut, gleichzeitig animieren sie aber auch zum Tanzen. Konventionelle


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige