"Hier ist man freier. Hier kann man so viel machen“

Feuilleton | Filmkritik: Michael Omasta | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Doris Kittlers Film "1+1=100 oder Die Schule des Lebens“ dokumentiert den Enthusiasmus von Volksschülern beim Lernen

Das selbstbewusste kleine Mädchen ist nicht zu bremsen. Ohne auch nur einmal Luft zu holen, ratscht sie ihre Lieblingsbücher herunter, und das schneller als unsereins "Finite Incantatem!“ rufen kann: "HarryPotterundderSteinderWeisen, HarryPotterunddieKammerdesSchreckens, HarryPotterundderGefangenevonAskaban, HarryPotterundderFeuerkelch, HarryPotterundderOrdendesPhönix, HarryPotterundderHalbblutprinz, HarryPotterunddieHeiligtümerdesTodes.“ Und jetzt noch, wer in welchem Band stirbt oder umgebracht wird, urcool!

Mitunter geht es schon recht lustig zu in dieser Volksschule an der transdanubischen Peripherie Wiens, mit der uns "1+1=100 oder Die Schule des Lebens“ bekannt macht. Seit etlichen Jahren wird dieser Schulversuch einer Mehrstufenintegrationsklasse von hochmotivierten Lehrerinnen geführt.

Die heiteren Szenen vom gemeinsamen Unterricht der Sechs- bis Zehnjährigen


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