Der Letzte macht das Licht aus

Stadtleben | Reportage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Gewonnen: Beim Wien Marathon kann nur einer Erster sein. Und nur einer Letzter

Man kann natürlich mit der Masse ankommen, sich zu Hunderten über die Zielgerade drängeln wie zuvor schon beim Start über die viel zu enge Reichsbrücke. Man kann es aber auch gemütlicher angehen und die Strecke beim Wien-Marathon einfach ein bisschen genießen. Hauptsache, man kommt rechtzeitig ins Ziel.

Von wegen: Dabei sein ist alles oder der Weg ist das Ziel - das Ziel ist das Ziel! Und wer nicht die letzten Meter vom Heldentor über den roten Teppich zwischen den VIP-Tribünen durchs offizielle Finish des Vienna City Marathons gelaufen ist, ist keine Heldin und kein Held. Kein Wunder, dass da viele am Ende noch die Torschlusspanik ergreift - denn sechs Stunden nach dem Start der Massenveranstaltung wird das Ziel dichtgemacht.

Wer zuletzt kommt ...

Und dann laufen sie ein, knapp vor der Sperrstunde um kurz nach 15 Uhr. Der lustige Barfußclown, das britische Damen-Trio, irre abgekämpft, aber trotzdem in


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