Basics Grundkurs Kochen (154)

Lustig rappt der Leerbauch: In der Suppe steppt der Bärlauch!

Stadtleben | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Bärlauchsaison ist. Das merkt man nicht nur an den Ausdünstungen der Trainingsgenossen im Fitnesscenter. Auch auf den Karten der Essensausgaben der Stadt häufen sich die Bärlauchgerichte. Bevor sich alle sattgesehen und -geschnuppert haben, schnell noch ein Bärlauchrezept, das wir in den vergangenen Jahren hier in unserer kleinen Basiskombüse sträflich vernachlässigt haben: die Bärlauchsuppe.

Die frühlingsgrüne Suppe sieht super aus, schmeckt prima und geht ganz einfach. Nämlich so: In einem Topf 1 EL Butter flüssig werden lassen. Darin unter heftigem Gerühre (der Schneebesen erwies sich hier geeigneter als der gemeine Kochlöffel) 2 EL Mehl anschwitzen und leicht braun werden lassen. Eine Handvoll ganz fein gehackten, frischen, gewaschenen Bärlauch (muss man nicht selbst pflücken, gibt’s auch auf dem Bauernmarkt oder in der Gemüseabteilung) kurz mit anrösten. Dann ⅛ l Milch dazugeben und ca. 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen (Rühren nicht vergessen!).

Mit etwas geriebenem Muskat würzen, ½ l (Gemüse-)Suppe angießen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Suppe sollte zu diesem Zeitpunkt schon eine schöne Konsistenz haben. Wer mag, gibt noch einen Schuss Schlagobers dazu, würzt eventuell mit Salz und Pfeffer nach. Feinspitze verquirlen gar zwei Eigelb mit etwas Obers und rühren das kurz vorm Servieren noch unter die Suppe - um sie gehaltvoller und dicker zu machen. Aber das ist wirklich nicht notwendig. Knofel ist die Botschaft! cw


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige