1600 Meter nördlich


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Das Süd Länder bekam eine etwas universellere Tochter: Süd Länder 2

Als Jovica Jankovic sein Lokal Süd Länder eröffnete, stand nicht fest, dass man fünf Jahre später noch darüber schreiben, geschweige denn sich daran erinnern würde: In einem Teil der Wiedner Hauptstraße gelegen, der eigentlich fast schon Autobahnzubringer ist, mit einer Gestaltung versehen, die man freundlich als "zeitlos, mit Hang zur mutigen Farbgebung“ bezeichnen konnte, spezialisiert auf ein Produkt, das da in der Peripherie ein vielleicht eher kleineres Publikum hat, frischen Fisch nämlich.

Aber das Süd Länder gibt’s immer noch, was nicht zuletzt an der freundlichen Preisgestaltung, an einer schnörkellosen pan-mediterranen Küche und damit an einer treuen Stammkundschaft liegt.

Jetzt wurde vor einem halben Jahr ein Geschäft am Rilkeplatz frei, der mit dem unvergleichlichen Rohrböck, einem derzeit als "Teigware“ fungierenden Pasta-Lokal und zahllosen Lokalen rundherum zwar schon recht gut versorgt

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