"Manche haben mich nur angelächelt“

Steiermark | Interview: Tiz Schaffer | aus FALTER 16/12 vom 18.04.2012

Halbzeit und eine Premiere mit dem Theater im Bahnhof für die Stadtschreiberin Barbi Markoviæ. Ein Gespräch

Vor rund einem halben Jahr hat die Grazer Stadtschreiberin Barbi Markoviæ ihr Domizil im Cerrini-Schlössl am Grazer Schloßberg bezogen. Die aus Belgrad stammende Literatin arbeitete bislang an ihren sogenannten "Stadtabschreibungen“. Dafür hat sie Grazer Plätze aufgesucht und alles, was dort an Lesbarem zu finden war, verschriftlicht. Das Buch dazu wird demnächst erscheinen, einen Vorgeschmack darauf gibt es bei "Graz Alexanderplatz“ des Theaters im Bahnhof. In acht Monologen wird das Scheitern einer Frau in Graz auf die Bühne gebracht, die "Abschreibungen“ werden einfließen. Der Falter hat die 31-Jährige in ihrer Bleibe auf dem Schloßberg besucht.

Falter: Wie geht es Ihnen nach einem halben Jahr in Graz?

Barbi Markoviæ: Gut! Immer besser.

Haben Sie schon das Gefühl, ein Teil der Stadt zu sein?

Markoviæ: Nicht wirklich. Aber ich bin hier zu Gast, mein Aufenthalt ist


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