Let’s fight, the tits are alright!

Feuilleton | Reportage: Ingrid Brodnig | aus FALTER 17/12 vom 25.04.2012

"The End of Feminism (as we knew it)“ fusioniert Performancekunst mit Wrestling und ruft die Diktatur der Titte aus

Man kommt rein und wird beinahe von Mädels auf Rollerblades niedergefahren. Zwei schwule Jungs räkeln sich an der Bar zu trashiger Popmusik. Ein stämmiger Wrestler und eine mindestens ebenso solide Wrestlerin - beide mit Gesichtsmaske - zeigen stolz ihre Muckis. Und die Moderatorin, genannt She Man, läuft oben ohne rum. Auf ihrer Brust steht in Neonfarben: "The tits are alright.“

Die "Theorie & Wrestling“-Performance "The End of Feminism (as we knew it)“, die sich eine Künstlergruppe unter dem Namen Dolce after Ghana hat einfallen lassen, wird am 5. Mai beim Donaufestival ins Finale gehen. Davor konnte man sich im Wuk schon einmal ansehen, wie es zugeht, wenn das Wort Fleisch wird und Performerinnen mit Namen wie Jutit Buttler oder Martina Abramobitch in den Ring steigen.

Der Kampf der Frau wird hier einmal wörtlich genommen: Im Ring, einem echten Wrestlingring


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