Der Stahlstadt-Swinger

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 17/12 vom 25.04.2012

Wie der Linzer Produzent Marcus Füreder zum weltbekannten Parov Stelar wurde

Marcus Füreder ist der unbekannteste Popstar des Landes. Kaum jemand weiß, wie er aussieht, und doch ist der 37-jährige Linzer als Parov Stelar momentan der international erfolgreichste österreichische Musiker. Die Fans im sozialen Netzwerk Facebook sind dafür in Zeiten einbrechender Tonträgerverkäufe ein guter Maßstab. Parov Stelar hat etwas mehr als 310.000 davon. Zum Vergleich: Kruder & Dorfmeister haben 90.000, Soap&Skin 24.000, Ja, Panik 5700.

Die Popularität von Parov Stelar lässt sich auch an den Besucherzahlen seiner Konzerte ablesen. Bei seinem letzten Wien-Gastspiel - das nächste ist Ende 2012 geplant - holte er fast 4000 Besucher in die Rinderhalle in St. Marx. Mit seiner Liveband gibt Füreder 70 Konzerte pro Jahr, vor allem in Osteuropa, aber auch in Nord- und Südamerika.

Mitteleuropa erobere er gerade erst, erzählt er beim Interview. Andere wären froh, überhaupt nach Paris und London


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