Wien, wo es isst  

Ottakringer Spitz: Es muss nicht immer Yppe sein

Kulinarischer Grätzel-Rundgang


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 17/12 vom 25.04.2012

Warum Ottakringer Straße und Neulerchenfelder Straße da so einen Spitz bilden, werden Historiker sicher erklären können. Das Stadtbild unterscheidet sich vom umliegenden Ottakring und Hernals jedenfalls deutlich, die kulinarische Situation ebenfalls, wobei wir den Yppenplatz da jetzt als eigenes Kapitel einmal unbehandelt lassen wollen. Das Grätzel ist stark geprägt von serbischen und montenegrinischen Einwanderern, in der Neulerchenfelder Straße gibt’s auch ein kleines Afro-Grätzel, Balkan-Grills an fast jeder Ecke, bemerkenswert ist davon allerdings keiner.

Chili statt Sozialprojekt

Schon bemerkenswert ist der Würstelstand am Johann-Nepomuk-Berger-Platz, und zwar nicht nur aufgrund seiner auffälligen Gestaltung, sondern auch, weil hier - leider nur kurz - ein Resozialisationsprojekt der Vinzirast lief. Den jetzigen "Rock’n Wurst“-Stand gibt’s seit dem vorigen Jahr. Gegen Unterzeichnung einer Einverständniserklärung bekommt man extrem scharfe Chilisaucen (der Schmäh

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