Kukeruzkiii!

Stadtleben | Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | aus FALTER 17/12 vom 25.04.2012

Der Koch Mike Feierabend kreiert ein Gericht aus einem Huhn und seinem Futter

Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist“, postulierte der französische Gastrosoph Jean Anthèlme Brillat-Savarin in seinem Standardwerk "Physiologie des Geschmacks“. Im Falle eines Huhns das sich ausschließlich von Mais ernährt, ist die Schlussfolgerung recht simpel - es ist ein Maishuhn.

Aber wie wirkt sich diese ausgesprochen einseitige Ernährung geschmacklich auf das Federvieh aus? Mike Feierabend, Küchenchef im Restaurant Walter Bauer, hat darauf eine Antwort parat: Die Fütterung macht sich im Fleisch bemerkbar, es schmeckt einfach "klarer nach Huhn“. Na gut.

Und weil Mais beim Maishendl echt ein Thema ist, hat sich der junge Küchenchef ein leichtes, feines Gericht ausgedacht, das sich intensiv mit diesem Produkt auseinandersetzt: Maishendl mit Polenta, Maispüree, gebratenen Babymaiskolben und Popcorn. Dem Falter hat er das Rezept dafür verraten.

Huhn schmeckt nach Huhn

Mike Feierabend


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