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Ethno-modern: Documenta-Gast Jimmie Durham

Lexikon | aus FALTER 17/12 vom 25.04.2012

Der kubanische Künstler Ricardo Brey war in den 80er-Jahren ein Hoffnungsträger der Global Art, also der aus der Peripherie der Kunstwelt kommenden Kunst. Als US-Indigener hat auch Jimmie Durham einen besonderen Hintergrund. Brey und Durham fanden nun zu der Ausstellung "Looking at my own work (and his)“ zusammen. Beide lassen biografische Bezüge in die Kunst einfließen. Brey stellt in "Moon“ den Mond (seiner Kindheit auf Kuba) in Form eines am Boden liegenden und in Papiertüten eingebetteten Straußeneis dar. Durham steckt in seiner "Hommage an Brancusi“ (2012) einen grob bearbeiteten Holzprügel in eine Kartonkiste, eine Ethnoversion abstrakter, moderner Skulptur. Durham nimmt an der im Juni beginnenden Documenta 13 in Kassel teil. MD

Christine König Galerie, bis 3.5.


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