"Sizilien liegt an der Donau“

Interview: Florian Klenk Barbara Tóth | Medien | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Kurier-Chef Helmut Brandstätter kämpft gegen österreichische Freunderlwirtschaft und Anzeigenerpressung. Aber ist sein Blatt wirklich besser?

Bin ich aufbrausend?“ Kurier-Chefredakteur Helmut Brandstätter gefällt sich in seiner neuen Rolle als Österreichs streitbarster Journalist. Seine Prozesse gegen Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner und sein Kampf gegen Politwerbung auf Kosten staatsnaher Unternehmer machen Schlagzeilen. In seinem Büro hängen die bereits vor Gericht erfochtenen Entgegnungen wie Jagdtrophäen.

Falter: Herr Brandstätter, Sie führen einen Feldzug gegen die Unsitte, politische Werbung von staatsnahen Unternehmen bezahlen zu lassen. Das war uns sehr sympathisch, bis wir im Kurier eine bezahlte Beilage der Niederösterreich-Werbung fanden, mit einem freundlichen Pröll-Interview darin. Wo ist der Unterschied zu den ÖBB-Inseraten von Kanzler Werner Faymann?

Helmut Brandstätter: Bevor ich die Frage beantworte, stelle ich eine Gegenfrage: Warum hat das früher

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