"Dieser ganze Social-Media-Kram!“

Feuilleton | Porträt: Florian Obkircher | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Dancepop mit Melodie und rebellischem Gestus: Die US-Musikerin Santigold meldet sich mit ihrem zweiten Album zurück

Vor vier Jahren war sie plötzlich da. Mit einem fantastischen Album, das zwischen hitzigem Postpunk, Dub-Grooves und kühlem Pop pendelte. Mit der Single "L.E.S. Artistes“, die Hipster-Kids ebenso wie alternden Musikjournalisten die Ohren putzte. Und mit einem markanten Auftreten: kreischbuntes Outfit, dazu zwei Bodyguard-Tänzerinnen an ihrer Seite. 2008 war Santogold der personifizierte Zeitgeist.

Danach wurde es aber schnell wieder still um die New Yorker Künstlerin. War sie ausgebrannt? Nicht wirklich. Sie tourte lange, schrieb Songs für Popsternchen wie Christina Aguilera und verlor einen Rechtsstreit, weswegen sie sich in Santigold umbenennen musste.

Außerdem arbeitete sie an ihrem zweiten Album "Master of My Make-Believe“. Warum sie dafür vier Jahre gebraucht hat, weiß sie aber selber nicht. "Ich realisiere das eigentlich erst jetzt, wenn mich Leute fragen,


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