Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Kurz besprochen: Die Toten Hosen hauen gut rein, Damon Albarn mag es lieber anstrengend

Pop 

Die Toten Hosen: Ballast der Republik Die Karriere der Toten Hosen prägen drei Grundsätze: keine Experimente, kein Bullshit und keine halben Sachen. Dass dabei nicht unbedingt die spannendste Musik entsteht, liegt in der Natur der Sache; als breitenwirksame Rockband mit Haltung sind die Düsseldorfer dafür unschlagbar. Ihr höchst vitales Jubiläumsalbum zum 30-jährigen Bestehen verbindet hymnische Kracher mit ruhigeren Passagen, Angriffslust mit Nachdenklichkeit. Diese Mischung ist zwar nicht neu. Während sie in der Vergangenheit bisweilen recht schematisch klang, wirkt sie hier aber absolut stimmig. (JKP) gs

Norah Jones: … Little Broken Hearts Unter den Singer/Songwriterinnen, die knapp nach der Jahrtausendwende als Jazz verkauft wurden, obwohl sie eigentlich gefälligen Pop machten, war Norah Jones stets die sympathischste. Und auch diejenige, die künstlerisch am ehesten Neues probiert


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