7  Sachen, die Sie über die Alte/Neue Donau eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

An der Alten/Neuen Donau, was soll das denn?

Weil viele immer noch verwirrt sind: die Alte Donau beschreibt jene natürlichen, "alten“ Donauarme, die sich seengleich durch Transdanubien schlängeln. Die Obere Alte Donau reicht von der Floridsdorfer bis zur Kagraner Brücke, die Untere Alte Donau von der Kagraner bis zur Praterbrücke.

Und mit der "echten“ Donau hat das nichts zu tun?

Nicht mehr, diese Arme sind durch einen Damm getrennt und werden durch Grundwasser gespeist.

Wo ist dann die Neue Donau?

Neue Donau ist das hübschere Wort für das Entlastungsgerinne, das sich parallel zum Donaufluss befindet - vom Strome getrennt durch die 21 Kilometer lange Donauinsel, die ab Mitte der 1970er-Jahre aus Hochwasserschutzgründen gebaut wurde.

In der Neuen Donau fließt aber schon Donauwasser, oder?

Fließen tut’s hier nur bei Hochwasser. Aber tatsächlich ist die Neue Donau ein Seitenarm der Donau.

Also ist auch die Neue Donau ein stehendes Gewässer?

Bingo. Man könnte auch See sagen.

Wie schaut’s mit der Wasserqualität aus?

Ab Mai untersucht die Stadt die Badewasserqualität von Alter und Neuer Donau regelmäßig alle 14 Tage und gibt auf www.wien.at Empfehlungen.

Ja ist es denn so dreckig in Wiens natürlichen Gewässern?

Nein, in der Regel nicht. Vor allem nicht im Frühsommer. Aber man mag ja schließlich sichergehen. Grundsätzlich gilt: je weniger Leute (je schwieriger die Anreise), desto sauberer.


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