Die Vertreibung aus dem Paradies

Stadtleben | Bericht: Birgit Wittstock | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Die erste Landbesetzung Österreichs ging mächtig in die Hose: Das Gelände wurde mit viel Getöse geräumt

Aus der Traum, Gummibaum. Vergangenen Donnerstag wurde der seit 17. April von Aktivisten besetzte Versuchsgarten der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) von rund 20 Mitarbeitern der privaten Sicherheitsfirma Hel-Wacht geräumt. Die sollen dabei nicht zimperlich gewesen sein. Klagen zumindest die Landbesetzer. Einer von ihnen soll bei der Auflösung der Menschenkette geblutet haben, und die Polizei, die mit mehreren Wagen angefahren war und das Spektakel beobachtet hatte, habe nicht eingegriffen.

"Skandalös!“, sagen die Landbesetzer. Fragt man bei der Polizei nach, so hört man eine etwas andere Version: "Klar ist es turbulent zugegangen“, sagt der Polizeisprecher. Man sei nicht eingeschritten, weil es zu keinen strafbaren Handlungen gekommen sei. Man wisse lediglich von einem verletzten Security-Mitarbeiter, dessentwegen auch die Rettung gekommen war. "Wir haben in solchen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige