Radlchic

Stadtleben | Stilkritik: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Von wegen Funktionsklamotten und Gesundheitsschuhe: Stilvolle Radler zeigen ein neuer Bildband und ein Wiener Blog

Lernen von London: Schaut man sich die Fotos von Horst A. Friedrichs an und schenkt Experten Glauben, dann wird in keiner anderen Stadt der Welt beim Radfahren so viel Wert auf Style gelegt wie in London. Sicher hat das mit Understatement zu tun, aber auch mit dem Boom, den das Fahrrad als Fortbewegungsmittel momentan erlebt. Waren in den Metropolen vor zehn, 20 Jahren höchstens ein paar ganz Waghalsige oder besonders mutige Fahrradkuriere auf zwei Rädern unterwegs, so hat sich das heute geändert: Das Rad ist zum wichtigen urbanen Verkehrsmittel geworden.

Auch Rad, Radlerin und Radler haben ein neues Image: Es geht nicht mehr nur darum, sich schnell von A nach B zu treten. Das Rad und man selbst müssen dabei auch noch fabelhaft aussehen. Den Eindruck gewinnt, wer den Bildband "Cycle Style“ durchblättert, der gerade erschienen ist. Horst A. Friedrichs, ein Deutscher in


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