Theater  Kritiken

Hubsi Kramar lässt es noch einmal krachen

Lexikon | Bettina Hagen | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Die Tage des 3raum-Anatomietheaters sind gezählt. Mit dem zweiten "Festival des Absurden“ lässt es Hubsi Kramar jetzt noch einmal ordentlich krachen. Teil eins besteht aus einer raschen Folge von Auftritten skurrilen Personals - die Tiger von Eschnapur in ihrer ganzen Pracht -, dabei wird über Leichen gestolpert und schön gesungen. Im mittleren Teil rechnet ein frischgeduschter Kramar als sein Yogi-Alter-Ego mit dem Gesundheitssystem ab, und im dritten Teil ("Honolulu Blues“) führt einer Buch und Regie, der diesem System nach Autounfall und Koma gerade noch entkommen ist. Patrik Huber hat aus seinen Visionen die Cabrioausfahrt einer irren Abendgesellschaft gestaltet: erfrischend sinnlos und doch berührend.

3raum-Anatomietheater, Fr, Sa 20.00


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