Musik  Tipp

Der "Mount Everest“ der Kammermusik

Lexikon | aus FALTER 18/12 vom 02.05.2012

Als solchen bezeichnen die Musiker des Belcea Quartet ehrfürchtig Ludwig van Beethovens Streichquartette. Tatsächlich stellt das Massiv der 16 Quartette den grandiosen Gipfel der Gattung dar. Seine Besteigung ist ein Wunsch, den sich das 1994 in London gegründete Quartett nun in sechs Konzerten in Wien erfüllt. An jedem dieser Abende spielt es je ein frühes, ein mittleres und eines der späten Streichquartette. Am Beginn der Reihe stand am 2. Mai eines von den Werken, die Beethoven am Ende seines Leben absorbierten und mit denen er die Zeitgenossen überfordert hat - das op. 130 in jener Version, die er publizieren ließ, mit einem tänzerischen Finale. Am Ende der Serie kommt die ursprüngliche Variante - die geradezu irrwitzig schwere Große Fuge in B-Dur, ausgekoppelt als op. 133. HR

Konzerthaus, Mozart-Saal, Fr, So, Di, Do 19.30


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