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Medien | Bericht: Ingrid Brodnig | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

Wie die SPÖ das Internet langsam als sozialdemokratisches Schlachtfeld entdeckt

Sechs Prozent würden in Österreich Piraten wählen“, "Piraten: volle Segel, kein Kurs“, "Piraten schaffen ihr erstes Mandat“. Alle Zeitungen schreiben von der Netzpartei, die 2013 bei der Nationalratswahl antreten will und derzeit im Umfragehoch liegt. Da werden die politischen Konkurrenten unruhig und wollen sich als digitale Vorreiter darstellen. Auch die SPÖ adressiert nun Internetgeeks, im Vorjahr haben Aabgeordnete ein Positionspapier zur digitalen Agenda verfasst, vergangenes Wochenende luden sie nun zum sogenannten "Netzcamp“.

Genossen und Geeks diskutierten dort Themen wie "Onlinebürgerbeteiligung - Wiener Charta“, "Liquid Democracy 2.0“ oder "digitale Stadtpolitik“. Es ist ein Versuch, das Thema auch in die Partei hineinzutragen. "Die Piratenpartei ist uns auch intern eine Hilfe. Mit einem Schlag ist das Thema prominenter“, sagt Sonja Ablinger, Abgeordnete der SPÖ und eine der Organisatorinnen.


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