Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

Kurz besprochen: Blues aus der Steiermark und ein barocker Tanz am Hof der Habsburger

Pop

Maps & Atlases: Beware And Be Grateful Maps & Atlases aus Chicago haben 2004 als Math-Rock-Band begonnen, als Freunde von Virtuosität und Komplexität also. Mit dem Album "Perch Patchwork“ (2010) war dann aber Schluss mit spröde, das Quartett mit den Weird-Folk-Bärten und den Nerd-Brillen öffnete sich dem Pop, freilich ohne dabei seine Eigensinnigkeit aufzugeben. Diesen Weg setzt "Beware And Be Grateful“ konsequent fort: Mit tollen Harmonien, lässigen Rhythmen und einem markanten Sänger klingen Maps & Atlases hier wie die Schnittmenge aus den Artrockern TV On The Radio und den Afrobeat-Indiepoppern Vampire Weekend. (Fat Cat) gs

Beach House: Bloom Das Duo aus Baltimore ist die Realisierung der feuchten Träume vieler Indiefans. Man muss sich seine atmosphärische, durch einen Nebel aus Hall dringende Musik, die unter der Marke Dream Pop läuft, als eine Mischung aus Phil Spectors Teenagerpop


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