Der Wiener "Bist du deppert“-Bub


Porträt: Johann Skocek
Stadtleben | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

David Alaba darf beim Champions-League-Finale nicht spielen. Bezaubernd ist er dennnoch - selbst bei FC Bayern München

Noch vor drei Jahren war er ein pausbäckiger Bub mit pechschwarzem Afro, den ihm sein nigerianischer Vater vermacht hat. In den runden Wangen saß ein Rest Babyspeck, doch die Augen des gebürtigen Donaustädters signalisierten schon damals eine unersättliche Neugier auf die Welt. Seit Bayern München Ende April Real Madrid im Semifinale der Champions League im Elfmeterschießen besiegte, hat nun auch die Welt ihrerseits unersättliche Neugier auf David Alaba.

Alaba, 19, ist heute ein fescher junger Mann: Die Wangen sind schmäler, die Haltung straffer, sein Haar ist über der Stirn eingefettet, der Schopf nach oben gezogen. Auch sein Habitus signalisiert von den Haarwurzeln nach oben Strebsamkeit. Aus dem Burschen ist eine Erscheinung des öffentlichen Lebens geworden. Dafür ist ein Friseur oder die Öffentlichkeitswerkstatt der Bayern oder Alabas Haberer Franck Ribéry

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