Basics  Grundkurs Kochen (152)

Machst zu Pasta du die Rauken, essen’s auch Salat-Rabauken

Stadtleben | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

Rucola ist kein Wildkraut, lernen wir beim Kollegen auf der Seite gegenüber. Weshalb man Rucola auch nicht in einen Wildkräutersalat geben darf (außer natürlich es handelt sich um die wilde Rauke). Aber man muss auch nicht auf Biegen und Brechen immer nur Rucola als Salat zubereiten. Das weiß man spätestens seit dem Zeitpunkt, als jemand beim Italiener am Nachbartisch Pizza mit frischem Rucola-Belag serviert bekam. Geht das? Geht.

Was auch geht: mit Rucola kochen. Und wir fangen jetzt wirklich wieder ganz von vorne an und machen ein schnelles Pasta-Gericht. Es muss nämlich nicht immer die dicke Paradeisersauce sein (oder wie man hier so schön sagt "Pastaschutta“). Wir kochen also laut Anweisung auf der Packung die Pasta, am besten für unsere Zwecke Rigatoni oder andere Röhrchen.

Zeitgleich lassen wir in einer großen Pfanne etwas Olivenöl heiß werden, braten darin eine grob gehackte Zwiebel und - falls vorhanden - grob geschnittenes Gemüse nach Wahl; Zucchini, Paprika, Karotten ... Gut passt auch was Nussiges, Sonnenblumen- oder Pinienkerne. Ist die Pasta al dente, bissfest, in ein Sieb abgießen und auf keinen Fall mit kaltem Wasser "abspülen“, das ist eine echte Unsitte. Abtropfen lassen. Eine Handvoll gewaschene Rucolablätter zum Rest in der Pfanne geben, Herdplatte ausdrehen. Die Pasta dazugeben, wenden, salzen und pfeffern.

Auf Tellern anrichten und etwas vom guten Parmesan drüberreiben. Fertig. cw


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