Das Stadtbüro

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

Ein ehemaliger Rapidler und mittlerweile Weinhändler verloungte eine Pizzeria

Reinhard Zarbach spielte von 1974 bis 1977 als Verteidiger bei Rapid (dort interessanterweise unter dem Vornamen Rainhard), ging dann ins Bankwesen, lernte als Devisenhändler das Geldverdienen, machte eine Vermögensberatung auf, verkaufte sie mit 40 und ward fortan ziemlich wohlhabend.

Dann investierte er in Wein, für einen Antialkoholiker zumindest extravagant, kaufte vor allem österreichische Topweine und da vor allem Rotweine, und da vor allem Großformate, die er in einem Waldviertler Nest namens Seiterndorf in einem eindrucksvollen Weinbunker lagert.

Eine Zeitlang kooperierte er mit der Weinbar Fino, dann stieg er aber selber in die Gastronomie ein. Zuerst war da ein mehrstöckiges Restaurant im Waldviertler Landgut (das mittlerweile aber eher als Eventlocation genutzt wird), dann das Lokal im Palais Kinsky (das gerade von den Nachfolgern umgebaut wird) und jetzt ein großes Gasthaus auf der Landstraßer


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