"Sehen einer sehr positiven urbanen Zeit entgegen“

Steiermark | Interview: Tiz Schaffer | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

Die Lendwirbel-Aktivisten Harald Saiko und Claudia Gerhäusser über die Zukunft des städtischen Lebens

30.000 Besucher zählte das Stadtteilfest Lendwirbel im Vorjahr schon; heuer, im fünften Jahr, dauert es mit zehn Tagen länger als je zuvor. Der Lendwirbel will "ein Zustand“ sein, charakteristisch ist das Fehlen führender Köpfe. Der Falter hat mit zwei Aktivisten über Sinn und Zukunft des Festes gesprochen: mit dem Architekten Harald Saiko, Lendwirbler der ersten Stunde und seit Kindertagen im Grätzel verwurzelt, und der Architektin Claudia Gerhäusser, die erst seit zwei Jahren in Graz lebt und den Blick von außen mitbringt.

Falter: Der Lendwirbel steht dieses Jahr unter dem Motto "Aufbruch ins Wesentliche!“. Was ist denn das Wesentliche?

Claudia Gerhäusser: Das Wesentliche ist, dass sich jeder damit beschäftigt, was für ihn das Wesentliche ist: Was tue ich da? Wie bringe ich mich ein? Es gibt kein definiertes Wesentliches, jeder ist aufgerufen, darüber selbst nachzudenken.


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