Musik  Tipp Klassik

Die drei großen B mit amerikanischer Geigerin

Lexikon | aus FALTER 19/12 vom 09.05.2012

Der Erfolg des einstigen Wunderkinds Hilary Hahn beruht zu Recht auch auf ihren stets anspruchsvollen Programmen, nicht nur im großen Solistenkonzert, sondern auch kammermusikalisch. In Wien spielte sie kürzlich Schönbergs höllisch schweres Violinkonzert, als Zugabe Bach. Alte Kenner, darunter Friedrich Cerha, sagten damals, ihre Bach-Solosonaten spiele sie auf ihre Art, aber so schön wie einst der junge Yehudi Menuhin (was ein großes Kompliment ist). Auf CD erschienenen sind ihre Aufnahmen 1997, als sie 16 Jahre alt war. Im Konzert hört man Hilary nach J. S. Bachs Solo-Sonate Nr. 1 mit Beethovens Violinsonate op. 12/2 und dem Scherzo c-Moll von J. Brahms. Als Zugaben sind Auftragskompositionen angekündigt. HR

Konzerthaus, So 19.30


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