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Filmabend in memoriam Wilhelm Gaube

Lexikon | aus FALTER 20/12 vom 16.05.2012

Kamerascheu: Willi Gaube, 1925-2012

Wilhelm Gaube, der Vasari des heimischen Kinos, hat deutlich mehr als 250 Kurzfilme gedreht, die meisten davon Porträts österreichischer Künstler und Künstlerinnen für das Museum moderner Kunst. So zum Beispiel über Franz Ringel, dem er sich im Lauf der Jahrzehnte in drei Filmen widmete und deren erster, "Ringel“ (1972), den Auftakt zu dieser von Navigator Film initiierten Gedenkveranstaltung bildet. Dann legt der Filmemacher Joerg Burger, der Gaube viele Jahre lang als Kameramann begleitete, mit seinem wunderbar kurzweiligen Porträt "In Wirklichkeit ist alles ganz anders. Der Filmemacher Wilhelm Gaube“ (2004) nach, das Willis bestechender, weil völlig unprätentiöser Definition von Dokumentarismus auf das Schönste entspricht: Sehr einfach, so direkt wie möglich, ganz nah am Menschen und, vor allem, "a Hetz muss sein“. MO

Falter-Kino-Dienstag im Filmhauskino, 21.00


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