Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 20/12 vom 16.05.2012

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Veronika Mickel: die Frau mit dem guten Netzwerk im Raiffeisen-Konzern

Benedikt Narodoslawsky

Veronika Mickel gilt als eine der Hoffnungen in der krisengebeutelten Wiener ÖVP. 2010 eroberte sie für die Volkspartei die Josefstadt zurück und sorgte damit für einen der raren Erfolgsmomente in der Wahl, die für die ÖVP allgemein verheerend ausging. Seit November 2010 arbeitet die 34-jährige Juristin als Bezirksvorsteherin in der traditionell bürgerlichen Josefstadt.

Wie nun bekannt wurde, hat Mickel vor zwei Monaten eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter genommen. Raiffeisen-Boss Christian Konrad holte Mickel in den Aufsichtsrat der mächtigen Raiffeisen Landesbank Wien-Niederösterreich. "Weil sie in Wien ein gutes Netzwerk aufgebaut hat und eine Dame ist“, begründet Konrad gegenüber dem Falter.

Für Alexander Spritzendorfer, den Bezirkschef der Grünen in der Josefstadt, ist diese Ämterkumulierung "in höchstem Maße


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