Technik  

Ein kongeniales Duo: Smartphone und Navi

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 20/12 vom 16.05.2012

Navigationsgeräte sind die letzten Spezialisten der Gadget-Welt. Sie sollen einem den Weg weisen - und nicht Musik abspielen oder Fotos schießen. Aber der Nutzer ist unersättlich. Er will wissen, was sich entlang der Strecke abspielt, wo die Staus und Radarfallen sind.

Also rüsten die Hersteller Navis mit Diensten aus, die Informationen aus dem Netz holen. Für die Internetverbindung braucht es ein eigenes GSM-Funkmodul. Das ist aber unelegant, schließlich hat heute fast jeder ein internetfähiges Handy.

Das neue Garmin Nüvi 3590 LMT (ca. 300 Euro) hat die Lösung. Über Bluetooth lässt sich das Navi mit einem Android-Smartphone verbinden, über die Funktion "Smartphone-Link“ wird die Datenverbindung hergestellt.

Mit Apps kann man bestimmte Informationen gratis aus dem Netz abfragen, vom aktuellen Wetter bis zu den Benzinpreisen. Kostenpflichtig ist der Premium-Staudienst. Außerdem bietet das Navi ein hochauflösendes 5-Zoll-Multitouch-Display, akustische Straßenansagen, 3-D-Darstellung und fotorealistische Kreuzungsansichten. Bei drohenden Staus kann man zwischen mehreren Alternativrouten entscheiden. Gegen dieses Navi gibt es wenig zu sagen.

Mit dem Smartphone-Link setzt Garmin einen neuen Branchenstandard - und beweist damit: Auch Spezialisten können sich heutzutage nicht mehr auf ihrem "Wissen“ ausruhen. Insofern ist das Nüvi 3590 wegweisend im besten Sinn.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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