Neue Kinderbücher  

Kurz besprochen: Klassiker für junge Leser

Feuilleton | aus FALTER 20/12 vom 16.05.2012

Vorlesebuch

Mira Lobe: Tapps. Illustrationen von Susanne Weigel. Jungbrunnen, 79 S., € 12,90

Die Geschwister Hedi und Fredi finden während des Versteckenspielens im Park einen kleinen schwarzen Pudel im Unterholz. Um die anderen Kinder auszubooten, legen sie für ihre Freunde plötzlich ein merkwürdig steifes Verhalten an den Tag, was sich bezahlt macht. Sie sind es, die den Hund, den sie Tapps nennen, heimlich zu sich nach Hause nehmen. Nachdem alle Nachbarn abgeklappert und das Tierheim verständigt wurde und doch kein Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, lassen sich die Eltern erweichen. Tapps ist von nun an ein Familienmitglied. Ein paar Wochen später sitzt der Schock umso tiefer. Tapps gehört der Tochter des Kaffeehausbesitzers. Wie ungerecht! Die Göre Gerda hat doch schon drei Hunde. Was tun? Mira Lobe hat Tapps bereits Ende der 1950er-Jahre erfunden, und das hört und sieht man der Geschichte an: Rollenbilder und Illustrationen wirken ein wenig veraltet. Wenn aber Hedi


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