Wien, wo es isst  

An der Mauer: Es geht sehr bergauf

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 20/12 vom 16.05.2012

Zu einer der eigentümlicheren Freizeitbeschäftigungen der Bewohner des westlichen Wien zählte früher die Mauerwanderung: 22 Kilometer entlang der Mauer des Lainzer Tiergartens, 1782 bis 1787 vom Baumeister Philipp Schlucker schwer unter Preis errichtet, aber dafür immer noch existent. Entlang der Mauer gab’s allein in Penzing und Hietzing zahlreiche Gasthäuser und Jausenstationen, angefangen vom Wirtshaus am Mühlberg bis hin zum malerischen Buffet beim Hermestor. Alles längst verschwunden, ein bisserl was gibt’s aber noch.

Heurigenbuffet & bester Blick

Die Heurigenschenke "Zur Wildsau“, zum Beispiel. In den 1980ern gelangte die bis dahin nur von Hietzinger Jugendlichen frequentierte Hütte dank der Serie "Mozart und Meisel“ zu medialer Berühmtheit. Diese Holzbaracke mit ihrem malerischen Gastgarten mit Blick über Wien mit dem Fahrrad zu erklimmen, ist übrigens eine Herausforderung, schon die Ghelengasse hat’s in sich, die Slatingasse aber ist gnadenlos steil. Geboten


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